A


Aufkohlungsneigung (von einsatzhärtbaren Stählen)

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Neigung des Stahls, Kohlenstoff durch Diffusion von außen aufzunehmen.

s. Diffusion

 

Aufkohlungstiefe

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Nach DIN EN 10052 der Randabstand von der aufgekohlten Werkstückoberfläche, an dem der Kohlenstoffgehalt einen festgelegten Grenzwert erreicht, üblicherweise 0,35%.

s. Einsatzhärten
   

Aufschwefelung

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Anreicherung einer Stahlschmelze mit Schwefel, z.B. zur Herstellung von Automatenstahl.

s. Automatenstahl

   

Aufschweißbiegeversuch

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Im A. soll das Rissauffangsvermögen eines Stahlwerkstoffes ermittelt werden. In einem definierten Probeblech wird eine Längsnut gefräst. Hier hinein wird eine Schweißraupe bestimmter Abmessungen gelegt und nach dem Erkalten bis zum Anriss gebogen. Es wird geprüft, ob ein Anriss, der im Schweißgut entstanden ist, von der Wärmeeinflusszone (WEZ) oder vom Grundwerkstoff aufgefangen wird. Es dürfen keine Risse größer als 80 mm festzustellen sein. Sind allerdings gar keine Risse nachzuweisen, so ist die Probe ungültig. Mit diesem im SEP 1390 beschriebenen Versuch wird die Sprödbruchempfindlichkeit bzw. Schweißeignung von Stählen mit einer Mindeststreckgrenze von 235 bis 355 MPa untersucht.

s. Wärmeeinflusszone (WEZ)

   

Aufschweißpulver

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Metallpulver in Form von Drahtkorn oder Granulat, welches beim Auftragschweißen zusätzlich der Schweißstelle zugeführt wird. Es dient insbesondere der Erzeugung verschleißfester Auftragungen.

s. Auftragschweißen

   
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Zur Verfügung gestellt von der BDS AG - Bundesverband Deutscher Stahlhandel.