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Austenitisieren

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Nach DIN EN 10052 versteht man darunter einen Einzelschritt einer Wärmebehandlung, in dessen Verlauf das Werkstück auf eine Temperatur gebracht wird, bei der die Matrix (=Grundmasse) austenitisch wird. Bei unlegierten Stahlsorten kann die geeignete Temperatur dem Fe-C-Diagramm entnommen werden.

s. Eisen-Kohlenstoff-Diagramm
 

Austenitkorngröße

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Mit zunehmender Verweildauer eines Werkstücks im Austenitgebiet oder bei zu hoher Austenitisierungstemperatur findet Kornwachstum statt, welches i.d.R. unerwünscht ist, da es zur schlechten Härtbarkeit und verminderter Zähigkeit führen kann. Die Austenitkorngröße ist metallografisch nachweisbar, z.B. über die McQuaid-Ehn-Prüfung.

s. Härtbarkeit
s. Kornwachstum
s. McQuaid-Ehn-Korngröße

   

Austenitumwandlung

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Ist eine Beschreibung möglicher Gefüge, die sich durch Umwandlung aus dem Austenit ergeben können. Je nach chemischer Zusammensetzung des Stahls und der Abkühlgeschwindigkeit aus dem Austenit entstehen die Stahlgefüge Ferrit, Perlit, Bainit, Martensit, Restaustenit und Zementit. Die möglichen Umwandlungen sind bei unlegierten Stahlsorten nach langsamer Abkühlung dem Eisen-Kohlenstoff-Diagramm zu entnehmen; bei schneller Abkühlung gibt ein stahlspezifisches ZTU-Schaubild Auskunft über die entstehenden Gefüge.

s. Abkühl[ungs]geschwindigkeit
s. Austenit
s. Bainit
s. Eisen-Kohlenstoff-Diagramm
s. Ferrit
s. Martensit
s. Perlit
s. Restaustenit
s. Zementit
s. ZTU-Schaubild

   

Ausziehversuch

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Zum Nachweis des Haftverbundes zwischen Beton und Bewehrung wird im Labor versucht, den Betonstahl aus dem erhärteten Beton herauszuziehen.

s. Haftverbund

   

Aus[scheidungs]härtung

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Zur Verfügung gestellt von der BDS AG - Bundesverband Deutscher Stahlhandel.