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Alterung

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Alterung bezeichnet die zeitabhängige Änderung der Eigenschaften unlegierter Stähle mit einem erhöhten Stickstoffgehalt (über 0,009%). Durch die Alterung erhöht sich die Festigkeit, die Zähigkeit verringert sich. Unterschieden werden die Arten Abschreckalterung (durch schnelles Abkühlen mit nachfolgender Erwärmung), Verformungs- oder Reckalterung an kaltverformten Stählen, die natürliche Alterung (Zähigkeitsverlust an kaltverformten Stählen tritt bei Raumtemperatur erst nach sehr langer Zeit auf) und die künstliche Alterung (Zähigkeitsverlust an kaltverformten Stählen nach deren Erwärmung auf 200 bis 300°C).

s. Abschreckalterung
s. Reckalterung

 

Alterungsanfälligkeit

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Neigung unlegierter Baustähle, mit zunehmendem Stickstoffgehalt Alterungsvorgänge auszulösen.

s. Alterung

   

Alterungsbeständige Stähle

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Baustähle, die vor dem Abguss besonders beruhigt wurden (Zugabe von Aluminium und Silicium), oder deren Stickstoffgehalt durch Elemente wie z.B. Niob oder Titan abgebunden wurde, zeigen keine Neigung zur Alterung.

s. Alterung

   

Aluminieren

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Ziel ist die Erzeugung einer gegen Verzundern des Stahls beständigen Schicht (bis ca. 800°C). Das Werkstück wird dabei in einem Pulvergemisch aus Aluminium, Aluminiumoxid und Aluminiumchlorid bei Temperaturen um etwa 1000°C geglüht. Aluminium diffundiert in die Stahloberfläche und bildet eine etwa 1,5 mm starke Schicht aus intermetallischen Eisen-Aluminium-Phasen.

s. Alitieren
s. Galvalume
s. Verzundern

   

Aluminiertes Blech

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