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Adjustage

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Der Begriff Adjustage bezeichnet allgemein die Einrichtung von Werkzeugen und Maschinen zur Bearbeitung von Werkstücken. In der Stahlverarbeitung beinhaltet die Adjustage die Arbeitsgänge, die zur maßlichen Herstellung des Endproduktes notwendig sind, bspw. das Richten, Sägen, Schneiden, Spalten, Kalibrieren etc.
 

Affinität

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Ein Begriff aus der Chemie, der das Bestreben von Atomen und Molekülen beschreibt, Wechselwirkungen einzugehen. In der Metallurgie ist die Kenntnis der Affinität einzelner Elemente untereinander wichtig, um bspw. den flüssigen Stahl zu desoxidieren; so hat etwa Aluminium eine hohe Affinität zum Sauerstoff und ist bestrebt, Aluminiumoxid Al2O3 zu bilden.

s. Desoxidation

   

Agglomerieren

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Beschreibt in der Verfahrenstechnik die Vergrößerung eines Partikels. Damit soll üblicherweise die Handhabung und Lagerung erleichtert und die Eigenschaften von Stoffen verbessert werden. In der Metallurgie finden die Verfahren Sintern, Pelletieren und Brikettieren Anwendung.

s. Brikettieren
s. Pelletieren
s. Sintern

   

Aktivgas

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Aktivgase sind Schutzgase. Verwendet werden vollaktive Gase, wie CO2 allein oder Mischgase mit den Aktivkomponenten O2 und/oder CO2 mit hohem Edelgasanteil Argon. Man spricht von 2 Komponenten-Schutzgasen z.B. bei Ar/CO2 oder Ar/O2-Gemischen (Gegensatz Inertgas).

s. Inertgas
s. Schutzgas

   

Aktivierungsenergie

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Thermodynamische Kenngröße, die eine Energiezufuhr kennzeichnet, welche das Stahlgefüge ändern kann. Diese Aktivierungsenergie kann z.B. durch Temperaturerhöhung, aber auch durch Kaltverformung oder elektrische bzw. magnetische Felder aufgebracht werden.

s. Kaltumformung
s. Wärmebehandlung

   
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Zur Verfügung gestellt von der BDS AG - Bundesverband Deutscher Stahlhandel.