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Aufsticken

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Anreicherung der Stahloberfläche und -randschicht mit atomarem Stickstoff.

s. Nitrieren 

 

Aufstickungstiefe

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Senkrechter Abstand von der aufgestickten Werkstückoberfläche, an dem der Stickstoffgehalt einen festgelegten Grenzwert erreicht.

s. Nitrieren

   

Auftragschweißen

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Beschichten eines Werkstückes durch Schweißen. Das Verfahren wird angewendet zum Plattieren von Stählen mit korrosionsbeständigen Schichten aus Zusatzwerkstoffen oder zum Panzern, z.B. von Werkzeugen oder Ventilen, mit verschleißfesten Werkstoffen usw. Es dient zur Wiederherstellung verschlissener Teile oder zur Herstellung verschleißfester oder korrosionsbeständiger Randschichten (Oberflächen) durch Auftragen von Schweißraupen in einer Lage oder mehreren Lagen mit dem Gas-, Lichtbogen- und Schutzgasschweißverfahren.

s. Plattieren

   

Aufweiten

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(Aufmuffen) eines Rohrendes mit einem Pressdorn. Die Muffe nimmt bei der Rohrverbindung das Einsteckende des Anschlussrohres auf (Stahlmuffenrohr). Je nach Art der Verbindung sind Muffe und Muffenspalt verschieden ausgebildet.

s. Stahlmuffenrohr

   

Aufweitversuch

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Von einem Ende des zu prüfenden Rohres wird ein Abschnitt von etwa 100 mm Länge abgetrennt und mittels eines verjüngten Dornes auf seine Dehnbarkeit geprüft (DIN EN ISO 8493). Technologische Prüfung, bei der das Verhalten von Werkstoffen oder Bauteilen unter Beanspruchung beobachtet wird. Von besonderer Bedeutung ist bei diesem Versuch die Bestimmung der Kalt- oder Warmverformungsfähigkeit des Werkstoffes.
   
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Zur Verfügung gestellt von der BDS AG - Bundesverband Deutscher Stahlhandel.